InterVision Woche 17

Am 21.9. hatte ich mein erstes Coaching-Gespräch mit Alina. 90 Minuten, in denen wir versuchen, möglichst viele meiner Aufgaben zu klären. Im Anschluss mache ich mich an die Umsetzung. Die Webseite http://www.theaterbrausepulver.de/intervision.html wird überarbeitet, die Infos gestraft und klarer. Alle Infos fasse ich auch noch einmal in einer PDF-Datei zusammen, damit das Angebot entweder über den Link oder das PDF-Dokument im Netzt handlich weiterverteilt werden kann.

Immer noch melden sich einige meiner Wunschkandidaten mit Absagen zurück:

„Es freut mich, dass du dich bei mir gemeldet hast. Ich bin gerade ziemlich in Wiederaufnahmeproben eingestiegen und darin völlig versunken. Jetzt sollst du aber mindestens endlich mal eine kurze Nachricht bekommen. Der Workshop klingt nach einem interessanten Ansatz. Leider habe ich Anfang November keine Zeit. Dabei hatte ich vor einiger Zeit durch Zufall den Kunstort Lehnin entdeckt und gedacht, es wäre schön, dort mal für eine Arbeitsphase zu sein. Ich wünsche dir, dass sich eine spannende Gruppe zusammenfindet und ihr intensive, bereichernde Tage dort erlebt.“

Am 22. September geht die Mail mit der Ankündigung des Workshops raus an alle Verteiler, zunächst an Valerie Eichmannn von der Assitej. Dann an die die Hochschule Ernst-Busch in Berlin mit Ihrem Absolventenverteiler. An den Verband der Theater im öffentlichen Raum. An den Bundesverband der Freien Darstellenden Künste. An den Verband Deutscher Puppentheater. An die Landesverbände der Freien Darstellenden Künste.

Wie ich an den Anrufen und Mails merke, reagieren die Verbände sehr unterschiedlich schnell. Die Baden-Würtemberger reagieren sofort, Mecklenburg-Vorpommern erst am Wochenende, der VDP erst unmittelbar vor dem Anmeldeschluss.

Es treffen weiterhin Absagen ein:

„Das ist für mich tatsächlich ein interessantes Angebot : )
Danke für Deine Iniative. Ich habe am 3.11. bereits einen Arbeitstermin, Leider lässt sich mein Termin nicht verschieben, ich werde also nicht dabei sein können. Ich wünsche aber Dir und euch einen inspirierenden Workshop und eine gute Zeit. Danke nochmal für das tolle Angebot, das Du geschaffen hast!“

„Vielen lieben Dank für deine Mail, dein Interesse an mir und deine Einladung. Der Workshop klingt fantastisch, das Thema ist dringend nötig, an Vernetzung und ggf. sogar einer Intervisionsgruppe hätte ich riesiges Interesse. Leider hält mich die Winter-Theatersaison am Workshop-Termin fest in ihren Fängen. Ich habs in meinem Kopf gedreht und gewendet, es ist einfach nicht möglich. ABER ich hoffe, dass dieser Workshop nur der Startschuss ist, und es vielleicht Folgeveranstaltungen geben wird oder alternativ die Möglichkeit, sich irgendwie anders einzuklinken? Ich würde mich sehr freuen, wenn du mich diesbezüglich auf dem Laufenden halten könntest.“

„Ich habe Eure Workshop- Ausschreibung von XY bekommen. Ich habe großes Interesse daran, zu dieser Zeit des Workshops allerdings Schule. Ich bin derzeit Student an der Ecole Lassaad in Brüssel für Physical Theatre, davor habe ich mein Bachelor in Theatertherapie gemacht. Gemeinsam mit einem Kollegen bin ich gerade dabei erste Projekte auch schon in Berlin zu starten. Dabei merken wir, dass wir oft an unvorhergesehen Themen geraten. Deswegen wollte ich fragen ob sich dieser Workshop wiederholt irgendwann oder ob ihr ein bisschen PDF Material habt? Oder ähnliches.“

„Das ist ein toller Workshop den du da initiiert hast! Ich würde gern dabei sein, da die Themen mich auch beschäftigen und ich dazu auch in meinem Rechercheprojekt gearbeitet habe. Aber leider erfahre ich davon sehr spät und bin sowieso ausgebucht. Ich wünsche euch gute Arbeit am Thema und vielleicht gibt’s ein Protokoll oder eine nächste Chance. Schön, dass ihr soetwas anbietet! Danke".

Aber es gibt endlich auch die ersten, die ich auf die Liste der potentiellen Teilnehmer:innen setzen kann. Ich schau mir alle Webseiten an, Bilder und Termine in den sozialen Netzwerken. Wie mit Alina besprochen, telefoniere ich mit allen Interessenten, um herauszufinden, inwiefern es sich bei ihnen um Soloselbständige in den Freien Darstellenden Künsten für junges Publikum handelt, mit ihnen den Stand der Dinge und den weiteren Ablauf zu besprechen und außerdem herauszufinden, mit welcher Frage sie in den Workshop gehen würden. Vor allem auf der Basis dieses Gesprächs würde ich meine Entscheidung treffen, wem später ein Platz im Workshop angeboten wird.