Theater Brausepulver Lübeck

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Mein Lieblingsfach war Sport. Und Mathe. Und Deutsch. Und Englisch und Religion und Musik. Und Geschichte und Latein und Kunst. Ich hatte viele Lieblingsfächer.

 

Welches Fach gerade mein absoluter Favorit war, hing auch davon ab, was wir gerade gemacht haben. So war Sport immer mein Lieblingsfach, wenn wir Schwimmen hatten oder Basketball gespielt haben, aber nie, wenn es darum ging 1.000 Meter zu laufen. In Mathe mochte ich alles außer Quadratzahlen und Strahlensätze.

 

Aber noch entscheidender dafür, ob ich ein Fach gerade mochte oder nicht, war der Lehrer. Neben einigen bemühten, aber langweiligen Lehrern, hatte ich immer wieder auch solche, die mich begeistert haben. Das waren dann meine Lieblingslehrer und das, was sie unterrichteten meine Lieblingsfächer.

 

In meinen ersten vier Grundschuljahren mochte ich am liebsten meine Religionslehrerin Frau Hähnel. Sie war eine kleine alte Dame, die die Geschichten aus der Bibel erzählte und mit uns sang. Vier Jahre lang, das war großartig. In Klasse 5/6 mochte ich vor allem meine junge, fröhliche Klassenlehrerin Hannah Hüfner (Latein und Deutsch) und die humorvolle Ursula Hentschel (Mathe und Musik).

 

In den Schuljahren 7 bis 13 mochte ich meinen humorigen Klassenlehrer Klaus-Peter Mor mit seinen dynamischen Tafelbildern (Englisch und Geschichte), die inzwischen als Foto-Künstlerin erfolgreiche Angelika von Stocki (Mathe und Kunst), die damals echt junge Christine Karwiese (Sport und Englisch) und ganz besonders Frau Dr. Knobelsdorff (Deutsch und Latein), an die ich mit liebevoller Hochachtung zurückdenke.

 

Die Fächer, die diese Lieblingslehrer unterrichtet haben, sind vielfältig. Was diese Lehrer für mich miteinander verbindet, ist: die Freude, mit der sie uns Kinder und junge Menschen unterrichtet haben, der Humor, der immer Platz hatte in ihrem Unterricht und die unmittelbare Begeisterung für Kunst, für Geschichten und für Musik.

 

Genau so ein Lieblingslehrer möchte ich auch sein, wenn ich heute mit meinem Englischen Theater in die Schulen komme. Oft gelingt es und dafür bin ich den Schülern und Lehrern von heute und meinen Lieblingslehrern von damals sehr dankbar.

 

Brauchen Sie noch einen konkreten Tipp, möchten Sie Genaueres wissen oder haben eine ganz andere Frage? Schreiben Sie einfach zwei, drei schnelle Sätze: post@theaterbrausepulver.de. Ich tue mein bestes, um alle E-Mails innerhalb von 24 Stunden zu beantworten (außer an Sonntagen).

 

Ich freue mich sehr, von Ihnen zu hören!

 

Viele herzliche Grüße, Ihre Bärbel Frank

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